YANNICK  LAFFRAT  Tarzan & Jane  HELGA  KALTENBRUNNER  

29 Jahre - aus Lyon (Frankreich) - Ruhepuls: 48   

Beruf: noch offen

Frühere Radreisen: Rumänien 2000, Arles-Rosas 1996

35 Jahre - aus Saint Pölten (Niederösterreich) - Ruhepuls: 51

Beruf: Krankenschwester - Sozialpädagogin

Frühere Radreisen: Rumänien 2000  

FRAGEN – ANTWORTEN
Yannick Helga
Warum diese Reise?

Y: Um Südostasien mit eigenen Augen zu sehen und kennen zu lernen -  Um mit Stäbchen die Nudelsuppe essen zu lernen. 

H: Lust auf Neues.
Was hast Du während der Reise am meisten vermisst?

Y: Meine Familie, meine Freunde, guten französischen Käse und manchmal einen Motor für das Rad.

H: Ein sauberes Bett in einem sauberen Zimmer.
Was hast Du während dieser 8 Monate gelernt?

Y: … dass Busfahren viele anstrengender als Radfahren ist!

H: Mich bis zu 10 Stunden im Sattel zu halten – und dass Busfahren genauso anstrengend wie Radfahren sein kann.
Was hat Dir an dieser Radreise am besten gefallen?

Y: Das “Off beaten track” reisen.

H: … dass der Weg und nicht das Ziel die besten Erfahrungen gebracht hat.
Was hat Dich am meisten geärgert?
Y: Karaoke, - das 130 dB Hupen von vietnamesischen LKW-fahrern und ihr gnadenlose Schneiden beim Überholen - Als wandelnde Geldbörse angesehen zu werden. H: Unser mühsames, langsames Vorankommen bei starkem Gegenwind in Vietnam während fröhlich-winkende RadfahrerInnen aus der Gegenrichtung an uns vorbeigeflitzt sind.
Welche 3 Dinge würdest Du das nächste Mal sicher in Deine Radtaschen packen?

Y: Einen Walkman mit Lautsprechern - Eine Uhr mit Weckfunktion - Tränenspray fuer die Hunde, die meine Beine mit leckeren Knochen verwechseln.

H: Meine Hängematte, die zu Hause im Kasten liegt, weil Yannick sie fuer unnötig gehalten hat. - Eine bessere Unterlagsmatte fuer das Zelten - Schokolade.
Was würdest Du das nächste Mal besser machen?

Y: Die vorherrschende Windrichtung besser in die Reiseroute einkalkulieren. Schon vor der Abfahrt die Web-site gestalten. Das Flugticket (hin- & retour) zum preisgünstigsten Zeitpunkt von zu Hause aus organisieren. Weniger im Hotel oder Guesthouse, dafür mehr im Zelt, privat oder in Tempeln übernachten. Mehr Bargeld mitnehmen ($).

H: Weniger Gepäck auf das Fahrrad laden, bei manchen Gelegenheiten den Zeitplan flexibler handhaben.
Was war Dein Standard-Satz während der Reise?

Y: “Bon, on y va?” – “Gut, fahren wir?” (jeden Morgen wieder vor der Abfahrt). - "Salut Madame, ça roule?” – “Hallo Madame, wie gehts?” (besonders am Markt).

H: Ein rügendes “Yanniiick” wenn Yannick sich wieder einmal übermässig aufgeregt und herum schimpft hat.

Was wurde zur grössten Anstrengung?

Y: Ruhig zu bleiben, wenn jemand versucht mich über das Ohr zu hauen, morgens früh um 6.00 Uhr wie geplant aus dem Bett zu springen.

H: Nach einem langen Radfahrtag noch die Nerven zu haben eine gute Unterkunft zu finden, den Preis des Zimmers zu verhandeln und danach das gesamte Gepäck drei Stöcke hoch zu schleppen.
Was war das schönste Erlebnis der Reise?

Y: Drei sehr freundliche, von einander unabhängige Hilfsangebote innerhalb von 10 Minuten während wir einen Reifenplatzer am Strassenrand reparierten (Malaysien).

H: Nach einem endlos langen Aufstieg durchgehend 18 km bergab in der Bergwelt von Nordlaos herumzukurven.
Was hat überhaupt nicht funktioniert?

Y: Helga zu überzeugen ihre Muschelsammlung klein zu halten. Es zu schaffen einen Reifenplatzer rasch zu reparieren, (das Flickzeug löst sich bei der Hitze wieder ab …).

H: Eine Bootsfahrt am Mekong: Wir wollten mit dem Slowboat fahren. Nach langen Diskussionen fanden wir eine Möglichkeit am nächsten Morgen, 5.00 Uhr früh. Wir hatten keine Uhr, keinen Wecker. Das Hotelpersonal weckte uns auch nicht, wie versprochen, und so mussten wir später unter hämischen Blicken der anwesenden TicketverkaeuferInnen (Sie hatten es ja gleich gewusst …) doch das nicht gewollte Speedboat nehmen …
Was war die beste Tageszeit?

Y: Die Dusche am Abend.

H: Vor Sonnenaufgang schon am Rad zu sein und zu beobachten wie Mensch und Natur langsam erwacht (unglücklicherweise nur 1x erlebt).
Woran dachtest Du beim Bergauf-Fahren?

Y: In welchem Zustand wird Helga oben ankommen? – Wir sie mich schimpfen, oder nicht? Ganz sicher, nach einem Aufstieg kommt eine Abfahrt, auch wenn sie noch sie noch so kurz ist.

H: Mach dir nur keine falsche Hoffnung, nach dieser Kurve geht es sicher nicht bergab.
Wer macht was?

Y: Gibt Gas, beherrscht das Chaos, wartet die Fahrräder, führt Tagebuch, feilscht um die Preise.

H: Steigt auf die Bremse, hält Ordnung in Packtaschen und Säcken, “wartet” die Wäsche, macht wieder gesund.
Mehr???...  Unser Mail  : yannlaff@hotmail.com